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Therapeutische Ausrichtung

In unserem Gesundheitssystem sind als sog. psychotherapeutische Richtlinienverfahren die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Therapie und die Psychoanalyse zugelassen und werden aufgrund nachgewiesener Wirksamkeit von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Die Verhaltenstherapeutische Praxisgemeinschaft ist ausschließlich verhaltenstherapeutisch ausgerichtet. Es werden Säuglinge, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Heranwachsende bis zum 21. Lebensjahr behandelt.

 

Verhaltenstherapeutische Verfahren basieren ursprünglich auf der Lerntheorie. Die Grundidee ist, dass störungsbedingtes Verhalten erlernt wurde und auch wieder verlernt werden kann bzw. dass angemessenere Denk- und Verhaltensweisen erlernt werden können. Inzwischen wurde die Verhaltenstherapie in vielerlei Weise weiterentwickelt und in verschiedene Methoden ausdifferenziert.

 

Typische und in der Praxis je nach psychischer Störung angewandte Interventionen sind z.B. die systematische Desensibilisierung, Konfrontations- und Expositionsverfahren, kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze oder die Anwendung achtsamkeitsbasierter Strategien (siehe Behandlungsschwerpunkte: Zwangsstörungen, AngststörungenDepressionBipolare Störungen und SchizophreniePosttraumatische BelastungsstörungenSäuglings- und Kleinkindpsychotherapie).

 

Dabei erfolgt neben der individuellen Behandlung nach Möglichkeit immer die Einbeziehung der Eltern oder sonstiger wichtiger Bezugs- und Betreuungspersonen.

 

In regelmäßigen Bezugspersonengesprächen können darüber hinaus auch spezielle Probleme im schulischen oder sonstigen sozialen Kontext geklärt werden.

 
 

Eine Anmeldung für die psychotherapeutische Sprechstunde ist
ausschließlich telefonisch am Freitag in der Zeit von 13.30 Uhr - 16.50 Uhr möglich!

Telefon 04621 - 30 750 70