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Kostenübernahme

Gesetzliche Krankenversicherungen

Nach Durchführung der bis zu 6 probatorischen Sitzungen wird ein Erstantrag auf Psychotherapie an die Krankenkasse gestellt. Der Antrag muss von den Sorgeberechtigten unterschrieben werden. Hierzu ist zudem ein Konsiliarbericht des Haus- oder Kinder-/Jugendarztes zwingend vorgeschrieben. Das Formular zum Konsiliarbericht und eine entsprechende Überweisung an den Arzt erhalten Sie durch unsere Praxis. Die Unterlagen werden dann zusammen mit einem von uns erstellten Bericht an den Gutachter für Psychotherapie in anonymisierter Form in einem extra dafür vorgesehenen verschlossenen Briefumschlag an Ihre Krankenkasse übersandt.

 

Diese unterscheidet dann die folgenden Bewilligungsschritte:

 

Kurzzeittherapie 1 (KZT 1): 12 Einzelsitzungen mit bis zu 3 Bezugspersonengesprächen

Kurzzeittherapie 2 (KZT 2): 12 Einzelsitzungen mit bis zu 3 Bezugspersonengesprächen

Langzeittherapie (LZT): 60 Einzelsitzungen mit bis zu 15 Bezugspersonengesprächen

 

Die Umwandlung einer Kurzzeit- in eine Langzeittherapie ist durch einen sog. Umwandlungsantrag möglich. Eine Langzeittherapie kann einmalig um 20 weitere Einzelsitzungen durch einen sog. Fortführungsantrag aufgestockt werden.

 

Die Abrechnung der Psychotherapie erfolgt mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein. Eine finanzielle Eigenbeteiligung oder Rechnungsstellung an Sie ist nicht vorgesehen.

 

Private Krankenversicherungen/Beihilfe

Die Leistungen der privaten Krankenversicherungen sind erheblich unterschiedlich. Es wird empfohlen, sich vor Beginn der Psychotherapie über die genauen Vertragsmodalitäten zu informieren. Während einige private Krankenkassen bis zu 30 Therapiesitzungen pro Jahr ohne Antragstellung oder besondere Prüfung übernehmen, gibt es andere private Krankenkassen, die keine Leistungen im Bereich der Psychotherapie vorsehen. Bitte lassen Sie sich entsprechende Antragsformulare o.ä. rechtzeitig übersenden.

 

Das Verfahren der Beihilfestellen ist ähnlich dem der gesetzlichen Krankenversicherung. Nach Durchführung von bis zu 5 probatorischen Sitzungen erfolgt auf einem von der Beihilfestelle übersandten Formularsatz die Antragstellung auf Kostenübernahme einer Psychotherapie. Auch hier muss ein Konsiliarbericht des Haus- oder Kinder-/Jugendarztes sowie ein entsprechend anonymisierter Bericht von uns an den Gutachter der Beihilfestelle beigefügt werden. Die Beihilfestelle genehmigt dann i.d.R. die beantragen Sitzungen, wobei hier häufig nicht zwischen Einzel- und Bezugspersonengesprächen differenziert wird. Die Kostenübernahme erfolgt dann ab dem Genehmigungsdatum des Beihilfe-Bescheides.

Wir schließen vor Beginn der probatorischen Sitzungen mit dem Patienten und Ihnen als Eltern einen sog. „Behandlungsvertrag“ und übersenden Ihnen dann monatlich unsere Liquidation (Abrechnung) mit dem sog. 2,3-fachen Gebührensatz. Den Rechnungsbetrag überweisen Sie dann bitte ohne Abzüge an unsere Praxis und reichen die Rechnung mit dem Ziel der Erstattung an Ihre Beihilfestelle bzw. Ihre private Zusatz-Krankenversicherung ein.

 

Selbstzahler:

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, eine ambulante Psychotherapie auch vollständig selber zu bezahlen. Hierzu schließen wir mit dem Patienten bzw. seinen Eltern einen Behandlungsvertrag. Die Abrechnung der erbrachten Leistungen erfolgt dann monatlich per Rechnungsstellung auf Basis der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOPT) mit einem Zahlungsziel von 14 Tagen.

 
 

Eine Anmeldung für die psychotherapeutische Sprechstunde ist
ausschließlich telefonisch am Freitag in der Zeit von 13.30 Uhr - 16.50 Uhr möglich!

Telefon 04621 - 30 750 70